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Gibacht-Kreuzfelsen (Deutschland)

 

Gipfel: Gibacht-Kreuzfelsen (Riegelbaumfelsen)

Land: Deutschland

Gebirgsgruppe: Oberpfälzer Wald

Höhe: 0.938 m

Höhenmeter: 

Aufstieg: 

Abstieg: 

Charakter: 

Talort: 

Zufahrt: 

Beschreibung: 

Hütten: 

Sonstiges: 

Der Gipfel des Berges „Gibacht“ ist der Kreuzfelsen (938 m). Im SInne der bayerischen Tradition haben die Kammeraden der Bergwacht Furth im Wald hier im Jahre 1951 ein Gipfelkreuz aus Eisenrohr errichtet. Die kirchliche Weihe erhielt das Kreuz am 8. Juni 1952 von Pfarrer Josef Wutz aus Herzogau. Der Kreuzfelsen hieß ursprünglich Riegelbaumfelsen. Der Volksmund gab ihm dann einfach den Namen „Kreuzfelsen“, der auch in die Land- und Wanderkarten aufgenommen wurde. Seither liegt dort ein Gipfelbuch auf, das von den Bergwacht-Kameraden immer wieder erneuert wird. Im Jahr 1986 mußte die Bergwacht das mittlerweile schadhaft gewordene Eisenrohrkreuz enfernen. Es wurde ersetzt durch einen Eichenholz-Stamm, den die Erbengemeinschaft „Voith von Voithenberg’sche Gutsverwaltung“ spendete. Die Weihe erfolgte am 21. Juni 1986 durch den Herzogauer Pfarrer Hermann Penzkofer. Er war seit vielen Jahren ein Freund und Gönner der Further Bergwacht-Kameraden, mit denen er sich in der Liebe zu den Bergen verbunden fühlte. Ihm zu Ehren hat die Bergwacht am Kreuzfelsen eine Gedenktafel angebracht. Am 8. Juni 2002 feierte die Bergwacht Furth im Wald das 50jährige Bestehen des Gipfelkreuzes mit einem Berggottesdienst, den der Further Pfarr-Administrator Holger Kruschina zelebrierte. Die Veranstaltung war zugleich der Beitrag der Further Bergwacht zum „internationalen Jahr der Berge“. Im Jahr 2016 stellte sich heraus, dass das Gipfelkreuz nach 30-jähriger Standzeit morsch war und zu stürzen drohte. Die Bergwacht Furth im Wald übernahm wiederum die Erneuerung. Der Grundstückseigentümer, vertreten durch die „Stiftung Gutsverwaltung Voith von Voithenberg“, stellte eine Stamm aus Lärchenholz zur Verfügung. Die Schnittarbeiten erfolgten unentgetlich durch das Sägewerk Spätz, Furth im Wald. Am 11. August 2016 wurde das neue Gipfelkrez von den Bergwacht-Kameraden aufgestellt. Das Forstpersonal der Gutsverwaltung unterstützte das Vorhaben mit Hand- und Spanndiensten. Den kirchlichen Segen erteilte Kaplan Thomas Kohlhepp aus Furth im Wald am 8. Oktober 2016.