Krottenseer Forst

Brentenfels (Deutschland)

 

Der Krottenseer Forst östlich von Neuhaus an der Pegnitz bietet große Naturerlebnisse. Zahlreiche Kalkfelsen und Höhlen laden zum Spaziergang ein. Der „Karstkundliche Wanderpfad“, ein Rundweg von 12,1 km ab/bis Neuhaus ist sehr zu empfehlen. Die Dauer für die Wanderung beträgt ca. 4 Stunden. Auf der Strecke befinden sich die Hauptsehenswürdigkeiten des Krottenseer Forsts. Ein Flyer vom Verkehrsverbund Großraum Nürnberg ist über diesen Wanderpfad erhältlich.

 

Hauptsehenswürdigkeiten:

  • Burg Veldenstein in Neuhaus an der Pegnitz
  • Quelltopf, Quellweiher und Karstquelle Hinterbrunnen
  • Distlergrotte (Finstermühlhöhle) A 26
  • Trockental
  • Mysteriengrotte A 31
  • Eichelgarten-Ponor
  • Schlieraukapelle
  • Kleiner Schacht am Zinnberg (Zinnbergschacht) A 205 oder A 320
  • Windloch der Maximiliansgrotte
  • Maximiliansgrotte A 27 (Schauhöhle) mit Höhlenhaus
  • Grottenhof (Grottenkäse)
  • Weissingkuppe (531 m)
  • Lösungsdoline
  • Steinerne Stadt mit den „Zwei Brüdern“
  • Zur schönen Aussicht
  • Wotanswand
  • Gunzenloch
  • Hirschleckenfelsenkammer
  • Vogelherdgrotte (Gunzenloch, Hohler Felsen bei Krottensee) A 86
  • Teufels- oder Opfersteine (Kallmünzer Blöcke)
  • Parasolpilz
  • Rabenfels
  • Brunnsteinfels

 


Schlieraukapelle

Die erste schriftliche Erwähnung der Schlieraukapelle erfolgte im Jahr 1864. Im Jahr 1947 wurde die Kapelle durch einen umstürzenden Baum schwer beschädigt. Durch die Zusammenarbeit von Bürgern aus Krottensee und Mosenberg konnten die beschädigten Mauern wieder aufgebaut und die Kapelle mit einem neuen Dachstuhl  versehen werden. Die letzte Renovierung erfolgte 2001. Sie wurde erneut durch Spenden und ehrenamtliche Arbeit ermöglicht. Bemerkenswert sind die zwei Votivtafeln im Altarraum, gestiftet von der Bevölkerung als Dank für die Hilfe Gottes in schieriger Lage.

 


Opfersteine

Die bei Krottensee liegenden Kalmünzerblöcke (bezeichnet nach dem Ort Kallmünz an der Naab) werden volkstümlich als Opfersteine bezeichnet. Sie sind ein Zeugnis der Landschaftsgeschichte der Frankenalb. Für die vorgeschichtliche Deutung gibt es keine Beweise, die Vertiefungen sind durch natürliche Verwitterung erklärbar.

 


Mysteriengrotte

Die Mysteriengrotte ist eine kleinere Höhle. Hinter ihrem Eingang öffnet sich eine 12 m breite und 16 m lange halle. Im Winter können wir oft herrliche Eisbildungen bewundern.

 


Eichelgarten-Ponor

Der Eichelgarten-Ponor befindet sich am Grund eines kleinen Tales. Als Ponor bezeichnet man eine Versinkungsstelle des Wassers, sozusagen das Gegenstück zu einer Quelle. Diese Erscheinung tritt vorwiegende im bedeckten Karst auf, d.h. dort, wo dem Gestein noch wasserundurchlässige Sedimente aufliegen. Hier sind die Reste der kreidezeitlichen Überdeckung, in denen sich ein kleiner Wasserlauf gebildet hat. Wo dieser Bachlauf auf das geklüftete Karstgestein trifft, versinkt das Wasser im Untergrund. Diese Gerinne bilden sich meist nur in wasserreichen Zeiten, wie der Schneeschwelze oder nach starken Regenfällen. Viele Ponore sind also nur zeitweise aktiv. Auch können sie den Zugang zu einem Höhlensystem bildeen; für den Eichelgarten-Ponor trifft dies jedoch nicht zu.

 


Maximiliansgrotte

Die Tropfsteinhöhle Maximiliansgrotte ist eine der größten Höhlen der Fränkischen Alb. Auf einer Grundfläche von 140 m x 80 m ist sie in mehreren Etagen Entwickelt und besitzt eine Vertikalstreckung von 70 m. Die Höhle ist 1596 erstmals urkundlich belegt, wurde aber bereits in der Bronzezeit und der frühen Eisenzeit vom Menschen aufgesucht. Als Schauhöhle wird sie seit 1862 betrieben und seit 1993 hat der Führungsweg eine elektrische Beleuchtung.

 


Weissingkuppe

Der karstkundliche Wanderpfad überquert in seinem Verlauf die Weissingkuppe. Er erreicht hier mit 531 m seinen höchsten Punkt.

 


Steinerne Stadt mit den „Zwei Brüdern“

Es liegen hier mächtige Felsmassive des Weißen Jura vor, die stark von Klüften untergliedert sind. Dadurch bietet sich dem Betrachter der Eindruck einer Stadt mit einzelnen Gebäuden und Türmen. Eine häufige Erscheinung in der Steinernen Stadt sind die sogenannten Pilzfelsen. Die „Zwei Brüder“ sind ein typisches Beispiel dafür.

 


Vogelherdgrotte

Es handelt sich um eine Höhlenruine in Form einer großräumigen Felsenhalle mit zwei Eingängen.

 

 

 

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