Kleiner Barmstein

 

Gipfel: Kleiner Barmstein

Land: Deutschland

Gebirgsgruppe: Berchtesgadener Alpen

Höhe: 0.840 m

Höhenmeter: 0.120 Hm im Auf- und Abstieg

Gesamtdauer: ca. 3 Std.

Beste Jahreszeit: Anfang/Mitte Mai bis Ende Oktober

Schwierigkeiten/Anforderungen: technisch vollkommen umschwierig, jedoch sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit notwendig.

Ausrüstung: normale Bergwanderausrüstung

Kinder: ab 10 Jahren, bei äußerster Achtsamkeit der erwachsenden Begleiter

Aufstieg: Vom Köpplschneid-Wirtshaus erst noch auf Fahrweg weiter, dann durch ein Gatter in den Wald. Auf schmalem Weg wird die Höhe der Köpplschneid und damit der Grenzkamm erreicht. Landschaftlich reizvoll auf ihm in südöstlicher Richtung und rechts (westlich) knapp unterhalb des Gipfelkamms der Hohen Götschen (0.930 m) entlang, bis man oberhalb von Mehlweg auf freie Wiesen trifft. Vom Mehlweg etwas gegen die nun sichtbaren Barmsteine absteigen und in den Wald. Bei der Wegteilung folgt man dem zum Kleinen Barmstein leitenden Pfad. Vom Ansatz des Steilauschwungs führen geländegesicherte Treppen luftig hinauf zum Gipfel. (Einmal überraschender Durchblick zur senkrechten Ostwand, wo es Sportkletterrouten bis zum X. Schwierigkeitsgrad gibt.)

Abstieg: Vorsichtig über die Steiganlage zurück (nicht den verlockenden Spuren über den Südgrat hinunter folgen, II) und nach Mehlweg. Es wird von Älteren gerne noch als „Gnotschaft“ bezeichnet. Gnotschaften waren landwirtschaftliche Zusammenschlüsse von Einödhöfen während der Zeit etwa ab Mitte des 15. Jh. bis zur Säkularisation. Es gab sie nur in der Fürstpropstei Berchtesgaden. Von Mehlweg ein Stück auf dem Fahrsträßchen südlich, bis nach rechts ein Weg abzweigt, der unterhalb des Götschenkamms – nach einem halben Kilometer noch einmal kurz mit der Straße gleichverlaufend – zurück zum Ausgangspunkt, dem Wirtshaus Köpplschneid,  führt.

Charakter/Besonderheiten: Fährt man auf der A10 von Salzburg in Richtung Golling, werden in Höhe der alten Salzstadt Hallein plötzlich zwei kecke Felszacken zum Blickfang: die Barmsteine. Alpingeografisch gehören sie zum Göllstock der Berchtesgadener Alpen. Auf den Kleinen Barmstein führt eine steile Treppenkonstruktion, die „Alpenvereins-Steiganlage“ (OeAV). Man könnte sie vollkommen mühelos erreichen, indem man mit dem PKW bis Mehlweg hinaufführe. Doch so billig möchten wir’s auch wieder nicht haben, deshalb wählen wir den Zugang über die Hohe Götschen. Besonders aufschlussreich präsentiert sich bei dieser kleinen Tour der Untersberg mit seiner steilen Ostwandfront.

Talort: Marktschellenberg (0.477 m)

Ausgangspunkt: Whs. Köppelschneid (0.720 m), auf guter, Steiler Bergstraße von Markschellenberg aus zu erreichen

Zufahrt: 

Beschreibung: 

Hütten: keine

Sonstiges: 

Historie: